20. Juli 2020 Vorstandswechsel in der ÜWG Bad Aibling

20. Juli 2020

Vorstandswechsel in der ÜWG Bad Aibling

Kirsten Hieble-Fritz wird einstimmig zur ersten Vorständin gewählt

Groß war das Interesse der kommunalpolitisch interessierten Mitglieder, die der Einladung der Bad Aiblinger ÜWG zur Jahreshauptversammlung ins Gasthaus Kriechbaumer nach Mietraching folgten.

Der erste Vorsitzende Rudi Gebhart eröffnete die Versammlung und freute sich, dass nun endlich die Jahreshauptversammlung durchgeführt werden konnte.

Zunächst warf er einen Blick auf das Wahlergebnis der Stadtratswahl und betonte in diesem Zusammenhang, dass er das Ausscheiden der Stadträtinnen Irmgard Ranner-Sobihard und Rosemarie Matheis sehr bedauert habe. Er bedankte sich für deren besonderes Engagement in der Stadtratsfraktion und wünschte sich, dass sie sich weiterhin aktiv im Verein einbringen mögen.

Mit der Platzierung von Kirsten Hieble-Fritz als 2. Bürgermeisterin und den errungenen Sitzen in den Ausschüssen könne die ÜWG durchaus zufrieden sein.

An den Tod unseres Gründungsmitglieds, Meinrad Egger, wurde noch einmal erinnert.

Rudi Gebhart berichtete über die vielen Themen und Aktivitäten, die im zurückliegenden Jahr 2019 sowohl im Stadtrat als auch in der Wählergemeinschaft vorzubereiten, zu diskutieren und umzusetzen waren. Hier hob er insbesondere die Großprojekte der Stadt mit der Ellmosener Wies, Harthausen Ost und vor allem die Grund- und Mittelschule St. Georg hervor, die neben vielen anderen Themen Schwerpunkte der vergangenen Wahlperiode waren. Noch einmal betonte er die Haltung der ÜWG zum Neu-/Umbau der St-Georgs-Schule an dieser Stelle: Die ÜWG befürwortete immer den Umbau eines Gebäudetrakts auf dem derzeitigen Standort ohne Abriss des vergleichsweise neuen Schultrakts. Den kompletten Neubau wollte die ÜWG nur an einem alternativen Bauplatz (z.B. im Schulzentrum). Zum jetzigen Zeitpunkt sei allerdings - aufgrund der bereits fortgeschrittenen Planungs- und Vergabekosten – ein Baustopp nicht zu rechtfertigen.

Auch das Aiblinger Modell, das mit den neuen Bauprojekten umgesetzt wird, sei – so Gebhart - über einen langen Zeitraum und in vielen Sitzungen und Ausschüssen intensiv diskutiert worden.

Seniorenbeauftragter Dieter Bräunlich verwies stolz auf den Erfolg des Seniorentaxis mit einem vergleichbar günstigen Eigenbeitrag von nur € 4,00 pro Fahrt. Bräunlich verglich mit anderen Gemeinden, die alle mehr Eigenleistung den Fahrgästen abverlangen. Der günstige Beitrag sei nur möglich, weil die Stadt Bad Aibling das Seniorentaxi mit mehr als € 60.000 bezuschusst. Außerdem berichtete er über den Seniorentag 2019, der einen sehr guten Zuspruch bei allen Beteiligten fand. Aufgrund der Corona-bedingten besonderen Situation wird der Seniorentag im Jahr 2020 jedoch nicht stattfinden.

Die ehemalige Jugendreferentin Irmgard Ranner-Sobihard referierte über die gute Versorgung der Bad Aiblinger Jugend aufgrund des großen Vereinsangebotes in der Stadt.

Zudem hätten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich aktiv im Jugendzentrum einzubringen. Dieses sieht seinen Schwerpunkt in der offenen Jugendarbeit, die allerdings aufgrund des Trägerwechsels im Jahr 2019 zeitweise nur eingeschränkt angeboten werden konnte. Seit Januar 2020 konnten die Aktivitäten mit dem aktuellen Träger, Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Rosenheim, und einem neuen Konzept wieder gestartet werden – zunächst im Jugendzentrum, dann Corona-bedingt via Internet und seit 01.07.2020 wieder vor Ort.

Die selbstverwaltete Jugendinitiative Mangfalltal e.V., Jim’s Bergwerk, musste Corona-bedingt ihre Feier zum 30. Geburtstag verschieben. 2019 hatte sie viele kulturelle Aktionen bzw. Konzerte auf die Beine gestellt und somit Bad Aiblings Jugendkulturangebot bereichert Mit dem Jugendkulturfonds, JUX, fördert die Stadt kulturelle Projekte, die „von Jugendlichen für Jugendliche“ ausgerichtet werden.

Die Referentin für kommunale Angelegenheiten Kirsten Hieble-Fritz berichtete über den Stand der Vorbereitungen zur Sanierung der Wohnanlage Karl-Wagner-Str. u.a. über die Notwendigkeit einer europaweiten Ausschreibung.

Die fortschreitende Umgestaltung und Bepflanzung im städtischen Friedhof war ihr ein nennenswertes Anliegen.

Sehr optimistisch sieht sie die Neubesetzung der Stelle des Bauhofleiters durch Herrn Feuersinger

Im Amt für kommunale Angelegenheiten folgt ihr Rudi Gebhart.

Die turnusmäßig angefallene Neuwahl in der ÜWG wurde im Anschluss an die Kurzberichte von Wahlleiter Uli Nowak und Emil Mathe durchgeführt. Da Rudi Gebhart bekannt gegeben hatte, dass er den Vorsitz im Verein abgeben werde, wurde Kirsten Hieble-Fritz einstimmig zur ersten Vorständin, Raphael Stanke wurde zu ihrer Vertretung gewählt. Schriftführer blieb Gerhard Göhring. Rosemarie Matheis bleibt als Schatzmeisterin weiterhin aktiv und für die Öffentlichkeitsarbeit ist Irmgard Ranner-Sobihard zuständig. Zu Beisitzern wurden gewählt: Gerhard Reitberger, Thorsten Leidag-Hartlmaier, Marinus Gartmeier und Alexander Wolff. Laut Satzung bleiben die amtierenden Stadträte ebenfalls Mitglieder der Vorstandschaft.

Der Kassenbericht von Rosemarie Matheis wurde in Vertretung von der Kassenprüferin Elisabeth Hieble vorgetragen. Kassier und Vorstand wurden einstimmig entlastet.

Da die Veränderung in der Vereinsführung bereits im Vorfeld besprochen war, dankte Dieter Bräunlich dem scheidenden Vorstand Rudi Gebhart für seine langjährige Führungstätigkeit.

Gebhart, der als Stadtrat satzungsgemäß weiter dem ÜWG-Vorstand angehört, bedankte sich für die freundschaftliche, konstruktive Zusammenarbeit und für das über Jahre in ihn gesetzte Vertrauen. Er versprach den Mitgliedern, sein Engagement für die ÜWG weiter zu führen.

Mit einem Ausblick auf verschiedene Aktivitäten beendete Rudi Gebhart die Mitgliederversammlung.20. Juli 2020

Vorstandswechsel in der ÜWG Bad Aibling

Kirsten Hieble-Fritz wird einstimmig zur ersten Vorständin gewählt

Groß war das Interesse der kommunalpolitisch interessierten Mitglieder, die der Einladung der Bad Aiblinger ÜWG zur Jahreshauptversammlung ins Gasthaus Kriechbaumer nach Mietraching folgten.

Der erste Vorsitzende Rudi Gebhart eröffnete die Versammlung und freute sich, dass nun endlich die Jahreshauptversammlung durchgeführt werden konnte.

Zunächst warf er einen Blick auf das Wahlergebnis der Stadtratswahl und betonte in diesem Zusammenhang, dass er das Ausscheiden der Stadträtinnen Irmgard Ranner-Sobihard und Rosemarie Matheis sehr bedauert habe. Er bedankte sich für deren besonderes Engagement in der Stadtratsfraktion und wünschte sich, dass sie sich weiterhin aktiv im Verein einbringen mögen.

Mit der Platzierung von Kirsten Hieble-Fritz als 2. Bürgermeisterin und den errungenen Sitzen in den Ausschüssen könne die ÜWG durchaus zufrieden sein.

An den Tod unseres Gründungsmitglieds, Meinrad Egger, wurde noch einmal erinnert.

Rudi Gebhart berichtete über die vielen Themen und Aktivitäten, die im zurückliegenden Jahr 2019 sowohl im Stadtrat als auch in der Wählergemeinschaft vorzubereiten, zudiskutieren und umzusetzen waren. Hier hob er insbesondere die Großprojekte der Stadt mit der Ellmosener Wies, Harthausen Ost und vor allem die Grund- und Mittelschule St. Georg hervor, die neben vielen anderen Themen Schwerpunkte der vergangenen Wahlperiode waren. Noch einmal betonte er die Haltung der ÜWG zum Neu-/Umbau der St-Georgs-Schule an dieser Stelle: Die ÜWG befürwortete immer den Umbau eines Gebäudetrakts auf dem derzeitigen Standort ohne Abriss des vergleichsweise neuen Schultrakts. Den kompletten Neubau wollte die ÜWG nur an einem alternativen Bauplatz (z.B. im Schulzentrum). Zum jetzigen Zeitpunkt sei allerdings - aufgrund der bereits fortgeschrittenen Planungs- und Vergabekosten – ein Baustopp nicht zu rechtfertigen.

Auch das Aiblinger Modell, das mit den neuen Bauprojekten umgesetzt wird, sei – so Gebhart - über einen langen Zeitraum und in vielen Sitzungen und Ausschüssen intensiv diskutiert worden.

Seniorenbeauftragter Dieter Bräunlich verwies stolz auf den Erfolg des Seniorentaxis mit einem vergleichbar günstigen Eigenbeitrag von nur € 4,00 pro Fahrt. Bräunlich verglich mit anderen Gemeinden, die alle mehr Eigenleistung den Fahrgästen abverlangen. Der günstige Beitrag sei nur möglich, weil die Stadt Bad Aibling das Seniorentaxi mit mehr als € 60.000 bezuschusst. Außerdem berichtete er über den Seniorentag 2019, der einen sehr guten Zuspruch bei allen Beteiligten fand. Aufgrund der Corona-bedingten besonderen Situation wird der Seniorentag im Jahr 2020 jedoch nicht stattfinden.

Die ehemalige Jugendreferentin Irmgard Ranner-Sobihard referierte über die gute Versorgung der Bad Aiblinger Jugend aufgrund des großen Vereinsangebotes in der Stadt.

Zudem hätten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich aktiv im Jugendzentrum einzubringen. Dieses sieht seinen Schwerpunkt in der offenen Jugendarbeit, die allerdings aufgrund des Trägerwechsels im Jahr 2019 zeitweise nur eingeschränkt angeboten werden konnte. Seit Januar 2020 konnten die Aktivitäten mit dem aktuellen Träger, Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Rosenheim, und einem neuen Konzept wieder gestartet werden – zunächst im Jugendzentrum, dann Corona-bedingt via Internet und seit 01.07.2020 wieder vor Ort.

Die selbstverwaltete Jugendinitiative Mangfalltal e.V., Jim’s Bergwerk, musste Corona-bedingt ihre Feier zum 30. Geburtstag verschieben. 2019 hatte sie viele kulturelle Aktionen bzw. Konzerte auf die Beine gestellt und somit Bad Aiblings Jugendkulturangebot bereichert Mit dem Jugendkulturfonds, JUX, fördert die Stadt kulturelle Projekte, die „von Jugendlichen für Jugendliche“ ausgerichtet werden.

Die Referentin für kommunale Angelegenheiten Kirsten Hieble-Fritz berichtete über den Stand der Vorbereitungen zur Sanierung der Wohnanlage Karl-Wagner-Str. u.a. über die Notwendigkeit einer europaweiten Ausschreibung.

Die fortschreitende Umgestaltung und Bepflanzung im städtischen Friedhof war ihr ein nennenswertes Anliegen.

Sehr optimistisch sieht sie die Neubesetzung der Stelle des Bauhofleiters durch Herrn Feuersinger

Im Amt für kommunale Angelegenheiten folgt ihr Rudi Gebhart.

Die turnusmäßig angefallene Neuwahl in der ÜWG wurde im Anschluss an die Kurzberichte von Wahlleiter Uli Nowak und Emil Mathe durchgeführt. Da Rudi Gebhart bekannt gegeben hatte, dass er den Vorsitz im Verein abgeben werde, wurde Kirsten Hieble-Fritz einstimmig zur ersten Vorständin, Raphael Stanke wurde zu ihrer Vertretung gewählt. Schriftführer blieb Gerhard Göhring. Rosemarie Matheis bleibt als Schatzmeisterin weiterhin aktiv und für die Öffentlichkeitsarbeit ist Irmgard Ranner-Sobihard zuständig. Zu Beisitzern wurden gewählt: Gerhard Reitberger, Thorsten Leidag-Hartlmaier, Marinus Gartmeier und Alexander Wolff. Laut Satzung bleiben die amtierenden Stadträte ebenfalls Mitglieder der Vorstandschaft.

Der Kassenbericht von Rosemarie Matheis wurde in Vertretung von der Kassenprüferin Elisabeth Hieble vorgetragen. Kassier und Vorstand wurden einstimmig entlastet.

Da die Veränderung in der Vereinsführung bereits im Vorfeld besprochen war, dankte Dieter Bräunlich dem scheidenden Vorstand Rudi Gebhart für seine langjährige Führungstätigkeit.

Gebhart, der als Stadtrat satzungsgemäß weiter dem ÜWG-Vorstand angehört, bedankte sich für die freundschaftliche, konstruktive Zusammenarbeit und für das über Jahre in ihn gesetzte Vertrauen. Er versprach den Mitgliedern, sein Engagement für die ÜWG weiter zu führen.

Mit einem Ausblick auf verschiedene Aktivitäten beendete Rudi Gebhart die Mitgliederversammlung.

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